Grundsteinlegung für erstes Gebäude Lokstadt Winterthur

Grundsteinlegung für erstes Gebäude Lokstadt Winterthur

Lokstadt Winterthur «Krokodil»

Lokstadt Winterthur «Krokodil»

So wird das «Krokodil» einst aussehen. Bild ZVG Lokstadt Winterthur / Implenia

Mit der Lokstadt entsteht in Winterthur ZH ein neuer Stadtteil mit rund 750 Wohnungen. Dieser Tage erfolgte mit der Grundsteinlegung der Baustart für das erste Gebäude. Das «Krokodil» ist eine Holzbaukonstruktion.

Wo einst Lokomotiven hergestellt wurden, werden in den nächsten Jahren mehr als 1500 Menschen wohnen. Nun wurde im Beisein von Gästen aus Wirtschaft und Politik der Grundstein für das erste Gebäude, das «Krokodil», gelegt. Seinen Namen verdankt es der Eisenbahngeschichte des Areals, wo die Schweizerische Lokomotiv- und Maschinenfabrik (SLM) die erste elektrische Gotthard-Lok, das Krokodil, baute.

Der Baukörper besteht ab dem Erdgeschoss weitgehend aus einer Holzkonstruktion, wie Arealentwicklerin Implenia in einer Mitteilung schreibt. Es soll der Lokstadt den Weg in die 2000-Watt-Gesellschaft weisen. Der Neubau ist als Blockrandbebauung mit einem 2000 Quadratmeter grossen Innenhof konzipiert. Im «Krokodil» entstehen vielfältige Wohnformen – von gemeinnützigem Wohnen bis hin zu Stockwerkeigentum. «Die Lokstadt wird ab heute Stück für Stück zu einem neuen Stadtteil von Winterthur. Es entstehen urbane Lebens-, Arbeits- und Erlebnisräume – eine gute Nachricht für alle Winterthurer», freute sich Stadträtin Christa Maier. 2020 werden die ersten Menschen ins «Krokodil» einziehen.

Hochhäuser und ein Hotel

In den nächsten Jahren entwickelt Implenia zusammen mit der Stadt Winterthur einen durchmischten Stadtteil. Vorgesehen sind rund 750 Wohnungen, Büros, Dienstleistungen sowie ein Hotel und publikumsintensive Nutzungen. Der Dialogplatz, wo sich auf das «Krokodil» befindet, bildet das Herzstück des neuen Stadtteils. Als Investoren sind die Anlagestiftung Adimora, die Genossenschaft gaiwo und die Genossenschaft Gesewo an der Entwicklung beteiligt.

Das Areal ist in mehrere Baufelder aufgeteilt, die teilweise industrie-historisch wertvolle und deshalb denkmalgeschützte Bestandshallen beinhalten:

• Baufeld 1, Bigboy und Tender, Draisine: zwei 50 und 35 Meter hohe Hochhäuser mit Wohnungen sowie eine geschützte Halle für Wohnungen und innovative Arbeitswelten

• Baufeld 2, Elefant: mehrheitlich Neubau mit geschützter Fassade zur Zürcherstrasse hin für Dienstleistungsnutzungen

• Baufeld 3, Krokodil: Neubau als Blockrandbebauung mit einem 20000 Quadratmeter grossen Innenhof für gemeinnütziges Wohnen und Stockwerkeigentum

• Baufeld 4a, Habersack und Rapide: geschützte Hallen mit Hotel, Gastronomie, Markthalle, Sport und Gesundheit

• Baufeld 4b, Rocket und Tigerli: 100 Meter hohes Hochhaus mit Miet- und Eigentumswohnungen sowie ein Sockelgebäude mit Wohnnutzung und Sonderwohnformen

• Baufeld 5a: Lokhaus als Informations- und Veranstaltungszentrum

• Baufelder 5b/c: Stadthäuser für Privatinvestoren mit teilweise erhaltener Bestandsfassade für Wohnen und Arbeiten

• Mehr als 20'000 Quadratmeter öffentlicher Freiraum, der nach der Fertigstellung als Fussgängerzone an die Stadt abgegeben wird

Mehr Infos finden Sie unter www.lokstadt.ch

20.7.2018